Osterklettern Frankreich 2014 Teil 1

Ostern am Rande der Provence in Buis –les – Baronnies – Leben wie Gott in Frankreich ?

Ja! Sofern der Wettergott es gut meint, mit den Besuchern aus dem fernen Osten (Vertraue somit nie einer Vorhersage von mehr als 3 Tagen), und der gebuchte Zeltplatz sich am Ende als günstiger erweist, als gedacht. Da schaffen es sogar Anfänger und Fortgeschritten sich mit dem Gegebenheiten des Campinglebens, in der Gemeinschaft der Nationen, zu arrangieren, um zu sagen »Viva la France«, oder wie soll ich, je wieder ohne Baguette am Morgen überleben!?

Wo soll ich anfangen oder aufhören. 10 Tage im Gebiet der Rhône-Alpes, 10 Tage Landidylle in Buis-les-Baronnies und Umgebung (12.4. – 21.4.2014).

Dass heißt vor allem eine lange Anreise durch die bezaubernde Landschaft der südwestlichen Provence, mit Weinfeldern die den gesamten Boden bedeckten, Zypressenhainen am Wegesrand und Olivenplantagen, soweit das Auge reicht.

Die ersten Tage waren erfüllt vom Kletterglück. Man musste nur den Kopf drehen und schon sah man wieder eine neue Gelegenheit, den Tag zu begehen. Felslandschaften zum Erklimmen, der Fluss Ouvèze zum Baden, eine entzückende Kleinstadt (2000 Einwohner) mit bezaubernden Gässchen, einem Marktplatz mit Arkaden. Alles gut zu Fuß oder per Rad erreichbar.

Die Kletter-Routen waren gründlich abgesichert. Zudem gab es jeden Tag mindestens eine Route mit einem ganz besonderen Feeling fürs Herz. Dieser Aufenthalt hatte für jeden seine Höhepunkte, auch wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sich meist im zweistelligen Bereich bewegten (ca. 0 – 25 Grad). Der eisige Mistral hat sich auch ab und an bemerkbar gemacht. Am Ende unseres Aufenthalts beherrschten dann die südwestlichen Winde, mit viel Regen und Hochnebel, das Geschehen.

Die meiste Zeit ging es bei strahlendem Sonnenschein, mitunter auch eisigen Winden in anspruchsvolle, wie atemberaubende Klettersteigtouren, Mehrseillängenrouten mit einem überraschend atemberaubenden Ausblick vom Plateau, und (un/freiwillige) Wanderungen durch reizende Fichtenwälder in der Nähe von St. Julien. Oder eben galt es, mit dem eigenen Rad und eisernem Willen, die Superlative mit Schneekappe, den Mont Ventoux (1900 m), souverän zu meistern.

Nur Eins haben wir gelernt, auf dieser Reise: Oliven isst man nie direkt vom Baum! Wer das beherzigt, der weiß, ab jetzt ist alles möglich!

 

Antje

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