Bärlauchwanderung in den Hörselbergen

19.3.2017  Wanderung entlang der Bärlauchfelder

Und wir haben sie im Bild festgehalten!

Ja, es grünt schon auf dem Kamm des Großen Hörselberges. Nach anderthalb Stunden mit moderatem Anstieg vom Kleinen Hörselberg haben wir sie entdeckt. Zwischen Knotenblumen glänzen die saftig grünen, nach „Knofi“ riechenden Blätter des Bärlauchs.

Magisch angezogen von dieser ersten, satten, den Frühling ankündigenden Farbe hocken elf Wanderer mit gezücktem Handy und halten  diese im Foto fest. Gekostet wird auch, wohl wissend um eine Verwechslung mit den Blättern des Maiglöckchens.

Der Wind pustete uns um die Ohren, hielt uns die dicken über dem Thüringer Wald hängenden Regenwolken vom Laib. Der Inselsberg versteckte sich in ihnen. Nur wenige Wanderer trotzten dem stürmischen Wetter.

Am Hauptkamm angekommen bot sich ein guter Blick Richtung Eisenach zur Wartburg und zum Burschenschaftsdenkmal. Erinnerungen zum Trassenverlauf der alten A4 wurden ausgetauscht. Die Natur holt sich zurück wenn man ihr Zeit lässt.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Tannhäuser- und Venushöhle zu erkunden. Die Infos  zum Selbststudium und Nachlesen wurden als Flyer verteilt.

Hungrig und vom starken Wind durchgepustet stärkten wir uns im Hörselberghaus bei Hirschbraten mit Rotkohl und Klößen, Gänsebrust und Thüringer Rostbrätel.

Der Rückweg über das Jesusbrünnlein, dem Zapfengrund zum Ausgangspunkt der sechsstündigen Tour dem Bahnhof Wutha-Farnroda verlief wie im Flug bei angeregter Unterhaltung.

Tourguide

Elvira Lehmann

 

 

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