Flucht in die Nordwände – Jugendfahrt in die Franken

Grandioses Wetter war angekündigt für unsere diesjährige sommerliche Jugendfahrt … ein bisschen zu grandioses Wetter vielleicht … manche meinten, es wäre heiß. So wurde jedes Fleckchen Sonne zuerst argwöhnisch beäugt und daraufhin im großen Bogen umgangen. Aber wann hielt uns schon so etwas wie Hitze vom Klettern ab?

Aber erstmal muss man irgendwie ins Fränkische kommen. Und hier zeigte sich gleich das erste und zum Glück einzige Problem der Reise. Das reservierte Mietauto war nirgends aufzutreiben und auch sonst konnte kein anderes aufgetrieben werden. Doch zum Glück wurde uns das Auto der Familie Schulz zur Verfügung gestellt. Ich nutzte diese Verspätung effektiv, indem ich mal wieder extrem verschlief und somit kaum etwas von dem morgendlichen Chaos mitbekam. Nach einer entspannten Fahrt in einem gut gefülltem Auto und dem gar nicht so großen Großeinkauf kamen wir (Henrike, Gustaf, Pascal, Simone, Jakob und ich) mittags auf dem Zeltplatz in Morschreuth an. Nach den überlebenswichtigen Zwängen, ein Tarp als Sonnenschutz aufzubauen und zu essen, ging es auch gleich an die Felsen – natürlich an eine schattige Nordwand. An der oberen Schlossbergwand und dem Schlossbergzwilling wurde teilweise das Abbauen aufgefrischt und die berühmte fränkische Kletterei an den zahlreichen Löchern ausprobiert.

Auch die nächsten Tage waren von der Wärme und der daraus resultierenden Flucht in den Schatten gekennzeichnet. Sobald unsere Zelte im Laufe des Morgens von der sengenden Sonne erreicht wurden ging es an die Felsen. Dort wurden ausführlich die besten Bäume für die Hängematten gesucht, das Vertrauen in kleine Löcher und abgespeckte Tritte getestet und dann überrascht festgestellt, dass das im Endeffekt doch hielt. In der Nachmittagshitze wichen wir schließlich in ein Freibad aus und beendeten die langen Tage mit Yoga, Lagerfeuer und Stockbrot.

Am letzten Tag hielten wir noch mal an der Klinge bei Kleinziegenfeld. Dort bestaunten und versuchten wir uns an tollen Linien, wie „Saus und Braus“ und „Basic Instinct“. Zum Abschluss legten wir noch einen kurzen Badestopp am darunterliegenden Bach ein und fuhren erschöpft zurück nach Erfurt zurück.

 

Hans

 

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