Frankenjura – ein Wochenende auf der Intensivstation (9.-11.06.)

Am vergangenen Freitag konnte es eine kleine Gruppe von Erfurt-Alpin-Mitgliedern kaum erwarten das Büro zu verlassen und sich auf den Weg in die Frankenjura zu machen, um endlich wieder Fels unter den Füßen zu spüren. Die Wetterprognose war gut und Tüchersfeld im Püttnachtal ein idyllisches Ziel mit vielen Klettermöglichkeiten. Gerade in der Unterkunft angekommen, zogen sich ein paar von uns die Klettersachen an und legten gleich so. Wir mussten nur aus der Haustür unseres Gasthauses herauspurzeln und schon hingen wir in eine der schönsten Routen der Gegend. Was für ein toller Einstieg ins Wochenende.

Im Restaurant im Nachbarort Gößweinstein schmiedeten wir bei Fränkischem Bier, Käsespätzle und anderen Köstlichkeiten Pläne für den nächsten Tag. Doch leider trübte ein kräftiger Regenschauer mit Gewitter unsere Stimmung erst einmal etwas ein: Wie werden wohl die Bedingungen am nächsten Tag sein?

Nach einer Nacht in unseren Holzhütten und einem guten Frühstück auf der „Station“ begutachteten wir den Fels und unsere Stimmung hellte sich auf: Der Fels war halbwegs trocken, wir konnten loslegen.

Die Auswahl an Routen war groß und so fand jeder etwas Passendes. Dank Werners Unterstützung und hilfreichen Tipps wuchs manch einer über sich hinaus und meisterte auch schwere Abschnitte. Voller Stolz über diese Erfolge zog es uns dann wandernd in ein Café. Schließlich muss man sich nach all der vertikalen Felsbegehung auch mal in der Waagerechten fortbewegen. Der Kuchen war köstlich. Das hatten wir uns wirklich verdient.

Zurück am Gasthaus überbrückten wir die Zeit bis zum Abendessen am Hausfels und genossen noch ein paar Routen in der Abendsonne. Nach dem Abendessen philosophierten wir über unsere Kletterziele und –träume und schmiedeten Pläne wie wir diese erreichen können. Aber irgendwie war der Abend zu lang und die Regenerationszeit zu kurz, um schon am nächsten Tage mit der Umsetzung zu beginnen. Also starteten wir am Sonntag gemütlich mit ein paar einfachen Routen und welchen, die dann doch schwere waren als erwartet. Wir kletterten im „Zoo“ und kämpften mit „Luchs“, „Mehrkatze“ und „Löwe“, nebenan probierten wir „Brathändl“ und „Suppenhuhn“. So wurde auch dieser Tag zu einem intensiven Klettererlebnis, bei dem wir auch viel gelernt habe. Zum Beispiel wie man richtig die Umlenkung auf- und abbaut und wie wichtig ein gute Tritt unter den Füßen ist.

Zufrieden und erschöpft verließen wir dann das Areal des Gasthauses „Intensivstation“, genossen zum Abschluss noch einmal den köstlichen Kuchen im nahegelegenen Café und reflektierten über die Ereignisse der letzten 3 Tage. Es war ein durchaus gelungenes Wochenende. Die Tour ist auf jeden Fall wiederholungswürdig.

 

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