Jugend – Herbstfahrt ins Bielatal 2020

Wir sind am Montag den 19.10 bei Chris zusammengekommen, weil wir eine 4-tägige Jugendfahrt nach Bielatal geplant haben. Wir, das waren: Chris, Werner, Pascal, Gustav, Finn, Max, Jannik, Cedric und Konrad.
Montag – Anreise
Wir haben uns 8:00 Uhr getroffen und unsere Taschen in den beiden Wohnmobilen (eins „Super neu“ und eines etwas in die Jahre gekommen, aber mit sehr viel Charm) verstaut.
Losgefahren sind wir dann aber erst um 8:50, weil Pascal aufgrund eines Platten am Fahrrad etwas zu spät kam.
Chris und Werner sind beide gefahren und damit es keinen Streit gab, haben sie sich in den Wohnmobilen mit Fahren abgewechselt.
Ungefähr bei der Hälfte haben wir bei McDonalds angehalten, um uns ordentlich zu stärken und für die Tage in der Natur vorzubereiten.


Als wir endlich 13:30 Uhr am Parkplatz in Bielatal angekommen sind, haben wir schnell die Wohnmobile geparkt und haben gleich unsere Klettersachen geschnappt, um zum Klettern an die Felsen am Dachsenstein zu gehen.
Dort haben wir einen kleinen Spalt gefunden, den wir erkundet haben indem wir uns mit einem Seil darin abgeseilt haben. Dabei haben wir einen Durchgang gefunden, der ca. 3 Meter weiter unten ins Freie geführt hat.
Das hat super Spaß gemacht.
Nach dem Klettern haben wir uns einen Linseneintopf gemacht und zwar das volle Programm: von Zwiebeln schneiden bis letztlich zum Eintopfessen. Wir hatten alle Hunger und der Eintopf war einfach nur lecker. Dann mussten Cedrik und Max abwaschen.


Am Abend haben wir dann noch Arschloch gespielt. Für die Uneingeweihten, das ist nur ein Kartenspiel.
Anschließend sind wir schlafen gegangen.
Im Wohnwagen haben Cedrik, Jannick, Konrad, Max, Gustaf, Chris und Finn geschlafen, Pascal und Werner waren natürlich Boofen.
Dienstag
Wir sind um 8:30 Uhr aufgewacht und haben Müsli gegessen. Anschließend haben wir auf dem Parkplatz Boule gespielt, die Gewinner waren Yannik und Konrad. Dann haben wir Hannes (einen Klettertrainer) mit ein paar Freunden getroffen. Und sind dann endlich zum Klettern an die Falkenwand gegangen. Auf halbem Weg haben wir bemerkt, dass wir überhaupt keine Seile dabeihatten. Gott sei Dank haben sich Pascal und Werner freiwillig gemeldet, um die Seile zu holen. Wir anderen haben gewartet, gewartet und gewartet, aber endlich kamen sie. Dann endlich am Felsen angekommen sind wir, nach
dem Erkunden der Nympenboofe,


erst ein bisschen geklettert und haben dann Feuer gemacht, auf dem wir alles geröstet haben, was wir dabeihatten (Äpfel, Wiener, Brot, Käse, Cookies und Bananen). Einfach lecker, das meiste jedenfalls.


Die Zeit verging sehr schnell, so dass wir zurückmussten und wir haben es gerade noch so im Halbdunklen zurückgeschafft. Abends haben wir in der Gaststätte Ottomühle Abendbrot gegessen.
Dann haben wir eine Nachtwanderung gemacht (natürlich ohne Stirnlampe) und haben in der Bennohöhle einen Schatz voller Süßigkeiten gefunden. Am Abend haben wir nochmal Arschloch gespielt.
Mittwoch
Wir sind Frühs gegen 9:00 Uhr aufgestanden und haben lecker Müsli gegessen.
Anschließend haben wir uns bereitgemacht, um zum Klettern an den Felsen der Glückstürme zu gehen. Dort haben wir einen Flying Fox zwischen zwei hohe Bäume gebaut und natürlich direkt ausprobiert, indem wir uns mit einer Seilrolle ins Seil eingehängt haben und von einem Felsvorsprung in den Flying Fox gesprungen sind. Wir haben alle mehrmals den Fox getestet und für super befunden, danach haben wir noch eine Slackline gebaut und uns zum Abschluss noch vom Felsen abgeseilt.


Nach dem Abseilen haben wir noch ein Feuer gemacht und wieder alle verbleibenden Tagesvorräte gegrillt. Schnell war die Zeit vorüber und es wurde wieder dunkel.
Am Abend haben wir leckere Nudeln mit Tomatensoße gemacht, leider hatten wir unseren Hunger nach dem „Felsengrillen“ maßlos überschätzt und es ist leider eine gehörige Portion Nudeln übriggeblieben. Diesmal mussten Yannick und Konrad abwaschen.


Am Abend sind Pascal, Werner und diesmal auch Konrad noch zum Boofen gegangen. Alle anderen haben es sich wieder in den zwei Wohnmobilen bequem gemacht.
Donnerstag – Abreise
Frühs sind Pascal, Werner und Konrad vom Boofen zurückgekommen und haben die bequem Schläfer in den Wohnmobilen geweckt. Es gab wie immer Müsli zum Frühstück.
Dann sind wir nochmals Klettern gegangen und haben eine neue Höhle gefunden. Diese war super, denn lang und eng, wir mussten uns ganz schön quetschen, um reinzupassen. Danach haben wir uns vom Dachsenstein abgeseilt. Das war super, weil der Felsen richtig hoch ist und man hat einen prima Ausblick von dort.
Leider mussten wir dann langsam los, damit wir es abends noch nach Erfurt schaffen. Zurück an den Wohnmobilen haben wir gepackt und die Nudel-Reste vom Vortag gegessen. Dann mussten wir leider schon das schöne Bielatal verlassen.
Die Autofahrt dauerte 5 lange Stunden, die sich die meisten am Handy vertrieben haben.
Abends ca. 19:30 Uhr sind wir dann wieder in Erfurt angekommen und alle wurden von ihren Erziehungsberechtigten freundlich wieder in Empfang genommen.

Konrad Schmerl

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