Jugendfahrt Tennengebirge

Die Sommerferien haben gerade erst begonnen und trotzdem treffen sich 5 Schüler freiwillig und gut gelaunt am Samstag um 6 Uhr morgens bei Chris? Na klar, “Der frühe Vogel fängt den Wurm“ und 4 Tage Jugendfahrt zur Laufener Hütte wollen gut genutzt werden.

Nach 6 Stunden Fahrt trafen wir endlich auf dem Parkplatz in Abtenau ein. Nachdem das Gepäck verteilt war, machten wir uns an den Aufstieg. Bei den hohen Temperaturen, dem schweren Gepäck und dem steilen Weg, war das keine leichte Aufgabe. 4 Stunden später war es vollbracht: Wir waren auf der 1726m hoch gelegenen DAV Hütte angekommen. Empfangen wurden wir von den Hüttenwirten sowie Jugendlichen und Trainern der Sektion Weimar, mit denen wir diese Fahrt unternahmen. Nachdem wir unser gemütliches Lager bezogen hatten, gab es auch schon leckere Nudeln mit Tomatensoße. Vor dem Schlafen veranstalteten wir noch eine lustige Kissenschlacht, mit dem Ergebnis, dass ein Kissen ohne Bezug übrigblieb.

Der Sonntag begann erst um 9 Uhr. Draußen war es neblig, kühl und durch den nächtlichen Regen nass. Trotzdem ging es nach dem Frühstück raus, wo uns vier verschiedene „Stationen“ erwarteten. Einmal sollten wir eine Felswand ohne Hände hochlaufen, dann probierten wir, wie viele Kinder in einen Biwaksack passen, danach spielten wir ein sehr lustiges und kurioses Spiel: „Steinekacken“. An der letzten Station knoteten zwei Mannschaften um die Wette. Aufgrund der Wetterlage ging es danach zurück zur Hütte. Dort ließen wir nun uns Kartoffelpuffer schmecken. Den restlichen Nachmittag verbrachten einige mit Spielen, andere mit Kissenschlachten und wieder andere mit der sehr emotionalen Angelegenheit Zwiebeln und Speck für die Linsensuppe zu schneiden.

Fazit der Kissenschlacht an diesem Abend: 3 Kissen ohne Bezug.

Der Montag war immer noch kühl, aber nicht mehr so nass und neblig wie der Sonntag. Am Vormittag übten einige mit Chris das „Abseilen“. Nach der Brotzeit ging es für alle an den Fels. Erst am „Marterl“ mit sehr leichten (2+), bis zu Routen, welche auf Reibung basierten (5+). Danach kletterten wir an der Wand „Gallisches Dorf“. Hier gab es auch anspruchsvollere Routen von 3 bis 6-. Manche kletterten danach noch im Sektor „Wasserrillen“ mit Schwierigkeiten von 4 bis 7-. Andere gingen zurück zur Hütte, erkundeten die Gegend, oder wagten sich ein kleines Stück in eine der vielen Höhlen hinein. Unsere hungrigen Mägen füllten wir am Abend mit Kartoffelbrei und Wurstgulasch sowie Kaltschale zum  Nachtisch. Danach wurde gespielt und die letzte Kissenschlacht der Fahrt veranstaltet.

Fazit hier: 5 Kissen ohne Bezug.

Der Dienstag begann mit dem letzten gemeinsamen Hüttenfrühstück. Danach war Sachen packen, Lager aufräumen und Kissen beziehen  angesagt.   Bei herrlichem Sommerwetter ging der Abstieg wie von selbst. Nach etwa 2 Stunden hatten es auch die Letzten geschafft.

Jede schöne Fahrt geht einmal zu Ende und so verabschiedeten wir uns am Dienstag gegen 20:00 Uhr von Chris, unserem Betreuer, Trainer, Fahrer und Koch.

 

Larissa Hirn

 

 

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