Kletterwochenende in der Frankenjura

Endlich Frühling, endlich wieder frisches Grün an den Bäumen und warme Sonnenstrahlen, die unsere noch etwas blassen Gesichter wärmen. Und endlich mal wieder raus zum Klettern.

Das letzte Wochenende war perfekt geeignet für einen kleinen Ausflug in die Fränkische Schweiz. Werners Kletterkur(s) sollte uns auf die bevorstehende Outdoor-Klettersaison vorbereiten.

Zu Acht versammelten wir uns am Samstagvormittag an den Graischer Bleisteinwänden, nahe Bärnfels. Die Sonne übernahm schon mal das Aufwärm-Programm, dann ging es hinein in den frischen Frühlingswald, wo uns die ersten Felswände und der „Balkentoni“ erwarteten. Der Balkentoni (6-) war unsere Einstiegsroute. Olaf im Vorstieg war der erste der die Felsbrücke überquerte, die man mit einem großen Schritt und mit etwas Mut erreichte. Die anderen folgten und balancierten sich zur Umlenkung.

Die Nachbarrouten „Pflichtübung“ und „Der Lenz ist da“  wurden ebenfalls getestet und weiter entlang der Wände wurde geklettert, was uns gerade in die Quere kam.

Jeder hat sein Thema für den Kurs mitgebracht: Spaß und gutes Wetter wurden von Anfang an erfüllt. Nebenbei arbeiteten wir dann noch die Themen Vorstieg, Friends & Co., Standplatzbau und Blockaden im Kopf ab. Jeder hatte seine eigenen Baustellen und konnte auf seinem Niveau klettern, üben und über sich hinaus wachsen. Immer mit Werners Unterstützung und gutem Zuspruch der anderen. Wir waren ein tolles Team!

Am Abend inspizierte ein Teil der Gruppe noch schnell die Kletter-Location für den nächsten Tag – den Graischenstein. Die anderen zog der Bierdurst schon vorher zum Gasthof nach Bärnfels, wo wir auch über Nacht untergebracht waren.

Am Sonntag ging es zeitig zum Fels, da wir einen größeren Ansturm erwarteten. Kurz nach uns traf auch schon eine Gruppe von ca. 20 Leuten ein aber zum Glück hingen unsere Seil schon an der Wand. Im Laufe des Tages freundeten wir uns mit den anderen an und mischten uns unter, teilten uns Routen und Erfahrungen aus.

Irgendwann waren die Arme dann dick, die Mägen knurrten und Kaffeedurst stellte sich ein. Wir beschlossen also, vor der Heimreise einen kleinen Umweg nach Leienfels ins Café und zur Burgruine zu machen. Bei immer noch bestem Wetter ließen wir dabei das Wochenende ausklingen.

Danke an Werner und die anderen Seilpartner.

 

Susanne Hoffmann

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