Molvenosee – MTB-Ostern 2019

Oster mit Erfurt Alpin…
Eigentlich ist der traditionelle Kletterurlaub in Frankreich schon fast Pflicht aber nein, nicht in diesem Jahr, nicht für 5 MTB-Liebhaber.

Maltatal? Klingt verlockend aber das hatten schon andere vor.

Was bleibt dann noch? Italien? Warum nicht, da gibt’s Pizza, Wein und Sonnenschein!

Die Wahl nach dem perfekten Urlaubsort fiel dann allerdings schwer:
Comer See, Gardasee oder mal was ganz neues: Molveno?
Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns fast einstimmig für letzteres.

Tja, was ist über Molveno zu sagen:
Molveno liegt ca. 30 km nordöstlich vom Gardasee auf ca. 860 m ü.NN. Der See auf der einen und die Brenta auf der anderen Seite bieten eine imposante Kulisse.
Molveno ist Winter- und Sommerurlaubgebiet aber eben nichts für dazwischen… Demzufolge erwartete uns ein fast ausgestorbener Ort, in dem theoretisch nur eine Pizzeria offen hatte, sie es jedoch nicht war, wenn wir es brauchten. Also was soll‘s, wir hatten uns und unsere FEWO mit italienischer Küche, in der man mit etwas Improvisation kochen und sogar backen konnte.

Im Laufe der Woche und mit Heranrücken des Osterfestes erwachte der Ort allmählich aus seinem Zwischensaison-Schlaf. Immer mehr Touristen kamen, Restaurants und Hotels öffneten. Endlich Gelegenheit die Pizzeria aufzusuchen aber die war, man mag es kaum glauben, ausgebucht. Unsere erste Pizza gab’s dann, heiß ersehnt auf einem Ausflug nach Arco.

Das Mountainbiken im diesem Gebiet ist schon recht anspruchsvoll. Auf den Touren sammelt man schnell Höhenmeter, die man teilweise über steile Rampen überwinden muss. Ein paar moderate Touren waren jedoch für uns machbar. Am Osterwochenende öffnete sogar die erste Seilbahn, die zum Paganella-Bikepark gehört. Kurz vor der Abreise nutzen wir den Luxus des bequemen Uphills und rasanten Downhills auf den angelegten Trails.

Wenn es uns in Molveno mal zu kalt war, dann flüchteten wir zum Gardasee. Mal mit dem MTB, mal mit Helm und Klettergurt im Gepäck. Wir radelten inkl. Bonushöhenmetern auf der Ponalestraße zum Ledrosee und kletterten auf dem Via dell’Amicizia und dem Via Ferrats Colodri hinauf zu tollen Aussichtspunkten. In Riva gab’s Eis, Aperol Spritz und echtes Urlaubsfeeling zwischen Touristenmassen.

Unser Fazit:
Es war jetzt nicht der perfekte Urlaub. Beim nächsten Mal wird’s was zwischen der Verschlafenheit Molvenos und dem touristischen Gewusel Rivas.
Dennoch, tolle Touren in imposanter Umgebung, gemütliche Koch- und Spieleabende glichen so manche Unannehmlichkeit aus.

Frohe Ostern…

Text: Susanne Hoffmann
Fotos: Heike, Heiko und Susanne

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