MTB-Kurs – Vom Trekkingradfahrer zum Fast-Downhiller

Am Wochenende hieß es für 10 Thüringer Radfahrer: Raus aus dem Alltag, rauf auf den Sattel und ab auf den Trail. Angesagt war der Mountainbike-Technikkurs mit Andreas.

Die Location im Erzgebirge war dafür super geeignet. Die Ferienwohnungen in Oberwiesenthal boten eine gemütliche Atmosphäre für die Abende und die Umgebung die besten Voraussetzungen für ein Bikekurs. Trainiert wurde zunächst auf dem Skiübungshang mit: Schneckenrennen – wer fährt am langsamsten  /  Hütchen umfahren und aufsammeln aber bitte nicht kaputt machen 😉  /  „Blinde Kuh“ auf dem Rad  /  Bike-Rückwärtsschieben-Wettrennen.

Bevor es dann am Samstag so richtig losging, wurden noch schnell Bikes und Biker gecheckt. Vom aufgepimpten Trekkingrad bis zur Fully-Crosscountry-Variante war alles dabei. Es wurde hier und da noch schnell etwas Luft abgelassen und Bremsen „entquietscht“. Die Biker waren ausreichend gestärkt und schienen in einem recht passablen Zustand zu sein.

Gut gerüstet ging es dann hoch auf den Fichtelberg. Über Forstwege erreichten wir den Gipfel und auf der Tschechischen Seite den Trailpark Klinovec. Ein kleiner Übungsplatz mit Holzparcours stimmte uns auf die bevorstehenden Abfahrten ein. 4 Trails standen zur Auswahl, von einer leichten bis hin zur Downhill-Abfahrt. Zuerst wählten wir den „flowigen“ AZUR-Trail und steigerten uns nach einer Liftfahrt auf dem etwas anspruchsvolleren RUBIN-Trail. Die schwarze Piste und die Downhill-Abfahrt haben wir auf dem Rückweg nach Oberwiesenthal links liegen gelassen. Man braucht schließlich auch noch Ziele fürs nächste Mal.

Am Sonntag stand das Thema „Kurve kriegen“ und richtig Bremsen auf dem Lehrplan. Dafür geeignet war das Trailcenter Rabenberg in der Nähe von Breitenbrunn. Zuerst gab es Trockenübungen auf dem Platz. Es war manchmal ganz schön verwirrend mit dem Kurvenfahren: Welcher Arm soll gesteckt und welcher Fuß muss noch mal oben sein??? Das war gar nicht so einfach aber in der Praxis hat sich gezeigt, jeder ist auf dem Trail in die richtige Richtung gefahren, egal wie eng die Kurven auch waren. Wurzelwege machten die Tour etwas anspruchsvoller als am Vortag, doch dank erlernter Gorilla-Haltung konnten wir auch die meistern.  Schrammen und Pannen gab’s zum Glück keine und gepumpt wurde nur auf dem Pumptracks.

Nach all den Kilometern und Höhenmetern und Sattel Rauf- und Runtergeschraube haben wir festgestellt: Es hat super viel Spaß gemacht und wir haben einiges gelernt. Jetzt stehen wir sicherer auf den Pedalen und trotzen Wurzeltrails und enge Kurven. Vielen Dank Andreas!

 

Susanne Hoffmann

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