© Chris Ulber

Das Eis- und Wintercamp am Falkenstein

Als wir um 17:30 bei der Hütte ankamen, haben wir uns erstmal die Beine vertreten. Bei diesem Ausflug waren Chris, Bodo, Werner, Hans, Albrecht, Amos, Luka, Philipp, Edgar und ich dabei. Nach gut 10 Minuten haben wir kleine Gruppen gebildet, die das Gepäck zur Hütte trugen. Nachdem wir das Auto ausgepackt hatten, haben wir uns in der Hütte zusammengesetzt und das weitere Vorgehen besprochen. Dann sind wir rausgegangen und haben die Zelte und das Saunazelt aufgebaut. Dann gab es Abendbrot - und zwar Linsensuppe mit Brot und Knoblauch. Als wir das Abendbrot hinter uns hatten, sind wir in die mit Holz betriebene Sauna gegangen und haben uns daach im Bergwachtteich abgekühlt. Nach der Abkühlung haben wir Karten gespielt und sind dann ins Bett gegangen.

Die erste Nacht im Zelt wollte ich unbedingt mit dem eigenen Schlafsack schlafen. Das war keine gute Idee. Mir war wirklich kalt, ich habe kaum geschlafen und war sehr froh, dass am nächsten Morgen um 10 Uhr endlich alle aufgestanden waren und wir frühstücken konnten.

 

                           

 

Der zweite Tag startete mit Müsli, Joghurt und Quark für uns alle. Nach dem Frühstück haben wir uns in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe hat angefangen, einen Staudamm zu bauen und die zweite Gruppe hat Holz gehackt. Nach der ganzen Anstrengung hat Bodo sich unfreiwillig eine Abkühlung geholt, weil er auf einem Expeditionsschlitten versucht hat, auf dem Staudamm Boot zu fahren. Er hat´s nicht geschafft und ist ins Wasser gefallen und wir mussten alle lachen. Aber auch Bodo konnte über diese Aktion lachen. Nachdem Bodo wieder trocken war, konnten wir noch eine Wanderung zum Hugenstein, zum Wachsenrasen auf dem Rennsteig und über den Gothaer Turm zur Eiswand machen.

Zurück in der Hütte, haben wir noch ein paar Runden Karten gespielt und sind dann kaputt und glücklich ins Bett gegangen. In der Nacht war ich schlauer und habe mir einen Schlafsack von Chris ausgeliehen. Der war super warm und ich habe bis um 9 Uhr durchgeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir wieder ausgiebig gefrühstückt und uns danach zu einem zugefrorenen See aufgemacht Dort konnten wir Eishockey spielen (mit selbst geschnitzten Schlägern), wir haben die Flying Fox benutzt und ein paar von uns sind im zugefrorenen See Eisbaden gegangen. Als wir wieder oben an der Hütte waren, haben wir alle unsere Sachen gepackt und haben uns von der Hütte verabschiedet. Am Sonntag um 18 Uhr waren wir alle wieder in Erfurt. Ich weiß nicht, wie es den anderen ging, aber ich war nach dem Wochenende kaputt und zufrieden und ich freue mich auf das nächste Mal.

Ein ganz großes Dankeschön an Chris, Bodo und Werner!

Text: Noah Tabor               Fotos: Chris Ulber