Am ersten Tag krabbelten wir gegen halb 8 aus unserem Dachzimmer runter und da ist der Tisch schon fertig gedeckt! Und wie: Nadine, Silke und andere haben gewirbelt. Viele haben was mitgebracht - bis hin zu leckeren Eiern aus Rohda.
Gegen 10 Uhr war „scharfer Start“ zum Langlauf; erstmal den Winterwanderweg hoch zum Fichtelberg mäandern, oben auf der Wellenschaukel runtergleiten.
Bei Hubertky gabs die ersten Vier, die den Einkehrschwung suchten und lieber dem Knödelduft nach Bozi Dar folgten. Die anderen rutschten weiter artig an der Verlockung „Bufet“ vorbei, Myslivny, lange Gerade hoch bis Pod Spicak, Richtung Plesivec. Unterwegs gewann die Umkehrlaune (oder die Vernunft) auch bei weiteren Tapferen die Oberhand und bald wärmten sie sich in der Restaurace Daniela in Bozi Dar auf, mit nachfolgendem Rückweg über Kästner-, Krömerweg und Ausrücke.
Die letzten drei Verbliebenen (Bodo, Lena und Curtis) kämpften sich bis zur Nudelsuppe des Plesivec hin.
Die Rücktour wurde sportlich und auch zunehmend dunkel und kalt – das Thermometer fiel langsam auf unter minus 10 Grad Celsius. Alles in allem wurden`s für die beiden letzten Teilgruppen um die 35 km und mind. 700 Hm. Sie erreichten den Hof mit Müh und Not ... Dann duschen, eine Viertelstunde ausgiebig ausruhen und runter in die „Prijut 12“. Silke hatte vorbestellt einschließlich Essen. Volle Bude und Hüttenfeeling. Es laufen in Dauerschleife die Bergfilme aus etwa 1980er Jahren u.a. von Winterskitouren am Elbrus.
Prost schöne Tour. Und den Berg wieder hoch. Micha wollte heute keine Gitarre spielen und auch alle anderen fielen ins Bett.