© Werner Bettermann

Klettern in der Fränkischen Schweiz

Zwei aus unserer siebenköpfigen Gruppe konnten „dank Rente“ schon am Donnerstag anreisen und am Freitag schon bekannte Routen klettern, am Samstagvormittag waren wir dann komplett. Uns erwarteten Wind und Wetter und eine eiskalte, aber trockene Breitenberg-Südwand bei Gößweinstein. Und, was an den Felsen in der Fränkischen Schweiz an ein Wunder grenzt: Wir hatten den Spot für uns allein! So konnten wir uns in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden austoben und uns nach der Wintersaison in der Halle wieder an den Fels gewöhnen. Wegen der Kälte machten wir früh Schluss und ließen den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, und später bei Spaghetti mit Gemüse Sugo (danke Werner!) und Wein und alkoholfreiem Weizen ausklingen.

Die Nacht regnete es durch. So kam als einzige Wand am Sonntag der Weißenstein bei Neuhaus in Frage. Reduziert auf fünf TeilnehmerInnen machten wir uns am Sonntagvormittag dorthin auf den Weg. Die Wand war zwar besser besucht, aber auch nicht überlaufen, obwohl sich zwischendrin auch die Sonne erahnen ließ. Vier, fünf schöne Routen haben wir gemacht, dann waren wir nach dem Wochenende so kaputt, dass wir uns am frühen Nachmittag auf den Heimweg machten.

Die Bedingungen waren schon eine Herausforderung. Aber schön war's trotzdem. Darüberhinaus haben wir munkeln hören, dass das Wetter nördlich des Thüringer Waldes eh noch viel schlechter war.

Bericht: Florian Strohmaier Fotos: Werner Bettermann