© Donald Kahnbach und Rüdiger Triller

Zu den Kammerlöchern von Martinroda

Um 8:20 Uhr traf sich unsere Wandergruppe, und bereits um 8:40 Uhr saßen wir im Zug Richtung Plaue. Dort angekommen, starteten wir unsere Wanderung mit einem kleinen Umweg in Richtung Rippersroda. Hier gab es ein kleines Geheimnis rund um ein Sühnekreuz, das wir unbedingt lösen wollten. Wir versuchten, mehr darüber herauszufinden, und fragten sogar einen Anwohner. Leider konnten wir das Rätsel am Ende nicht vollständig lösen. Dafür wurden wir mit wunderschönen Ausblicken auf kleine Dörfer und die umliegende Landschaft belohnt. Auch die Wanderwege selbst waren abwechslungsreich. 

Weiter ging es zu den Kammerlöchern, wo wir einen tollen Blick auf Geschwenda und das Geratal genießen konnten. Dort legten wir eine gemütliche Picknickpause ein, tauschten uns aus und erzählten uns verschiedene Geschichten – unter anderem über das Behördenleben und über Tipps, wie man mit unerwarteten Gästen zu Hause umgeht. 

Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Martinroda, um unseren Zug zurück zu erwischen. Unterwegs gab es noch eine kleine, interessante Lektion über Kalkstein und seinen Aufbau, der bereits vor ungefähr 130 Millionen Jahren entstanden ist. In Martinroda hatten wir noch Zeit zum Quatschen und Entspannen und konnten unseren Wandertag ganz gemütlich ausklingen lassen. 

Insgesamt waren es gute 14 Kilometer mit einigen ordentlichen Aufstiegen. Eine abwechslungsreiche Wanderung mit schönen Aussichten, interessanten Geschichten, einem ungelösten Sühnekreuz-Rätsel und vor allem einer schönen gemeinsamen Zeit.    

Bericht: Natalia Duboiska        Fotos: Donald Kahnbach und Rüdiger Triller